Alle unsere Aktivitäten der Luxembourg Museum Days sind ohne vorherige Reservierung und je nach Verfügbarkeit der Plätze zugänglich
Partizipative Installation und drop-in Workshop - Format 3 Magnet Wall, 2026
Durchgehend zwischen 10h-16h30
Format 3 ist ein fortlaufendes Werk der dänischen Künstlerinnen Louise Foo und Martha Skou (FOO/SKOU), das untersucht, wie Klang über visuelle, physische und virtuelle Medien erfahrbar wird.
Im Zentrum des Werks steht eine grafische Partitur aus einundachtzig Symbolen, die ein musikalisches Alphabet bilden. Mithilfe einer speziell entwickelten App und räumlicher Schnittstellen können Besucher:innen die Symbole aktivieren, um Töne, Samples und Syntheseprozesse auszulösen, wodurch die visuelle Notation in eine interaktive Klangumgebung verwandelt wird.
Das Werk greift auf Traditionen experimenteller Musik und grafischer Notation zurück und erweitert sie in räumliche, haptische und zeitgenössische Formen.
In der Version für état bruit in der Konschthal fungiert eine interaktive Magnetwand als kollektive visuelle Partitur. Besucher:innen können die Symbole neu anordnen, sodass die Komposition durch Publikumsbeteiligung kontinuierlich weiterentwickelt wird und der Raum zu einem dynamischen Ort des gemeinsamen Hörens und Entdeckens wird. Die visuelle Partitur kann auch als Collage umgesetzt werden, sodass jede:r die Möglichkeit hat, ihre/seine eigene Kreation mit nach Hause zu nehmen.
Familienführung
- 15h00 - 15h45 : FR
Die Konschthal Esch lädt Sie zu einer speziell für Familien konzipierten Führung ein. Groß und Klein können die Ausstellungen durch eine spielerische und interaktive Führung entdecken, bei der Kunst zum Kinderspiel wird! Dank einer einfachen Sprache kann jede*r in die künstlerische Welt der Ausstellungen eintauchen. Dieser generationenübergreifende Moment des Austauschs weckt die Neugier und regt die Fantasie aller an.
Führung "Perspektiven im Dialog" mit Andrea Mancini
16h00 – 16h30: FR
Die Konschthal Esch lädt Sie zu einer speziell für Familien konzipierten Führung ein. Groß und Klein können die Ausstellungen durch eine spielerische und interaktive Führung entdecken, bei der Kunst zum Kinderspiel wird! Dank einer einfachen Sprache kann jede*r in die künstlerische Welt der Ausstellungen eintauchen. Dieser generationenübergreifende Moment des Austauschs weckt die Neugier und regt die Fantasie aller an.
Performance - Occurence von Jérôme Grievel
17h00 – 17h15
In seiner Performance-Serie Occurrence untersucht Jérôme Grivel das, was er „vokale Gesten“ nennt – ein Repertoire, das sowohl traditionelle Gesänge, Techniken extremer Musik als auch Klangformen an der Grenze menschlicher Fähigkeiten vereint. Ausgestattet mit einem Mikrofon und einem Effektpedal, das es ihm ermöglicht, Klangschleifen aufzunehmen, begibt er sich in ein Experiment, bei dem die von ihm erzeugten Klänge sofort wiedergegeben und verstärkt werden und sich übereinanderschichten. Der Künstler ist dadurch ständig gezwungen, die Lautstärke seiner Stimme zu erhöhen, um sich über die der Maschine hinwegzusetzen. Er begibt sich in eine Übung der Erschöpfung, in der die physische Produktion versucht, mit der technischen Wiedergabe zu konkurrieren, und so die Grenzen des menschlichen Körpers auslotet. In ihrer Abfolge erzeugen seine Klänge eine Rhythmik, in der sich die unmittelbare Vergangenheit mit der Gegenwart überlagert: eine ständige Neuschreibung derselben Geste, die sich wie ein Palimpsest mit immer größerer Intensität entfaltet. Durch diese zum Scheitern verurteilte Vorwärtsbewegung knüpft Jérôme Grivel Verbindungen zu scheinbar weit voneinander entfernten Feldern der künstlerischen Praxis und vereint sie in einem gemeinsamen Impuls – oder Schrei.
In seinen Performances wie auch in seiner übrigen Praxis arbeitet Jérôme Grivel mit Zonen der Berührung und Ambivalenz, in denen nichts ganz so ist, wie es scheint. Für ihn sind sie Metaphern für unsere fluiden Identitäten und zugleich Schreie angesichts der Absurditäten und Übersteigerungen unserer Gesellschaften.
Über Jérôme Grivel
Jérôme Grivel (geboren 1985 in Mulhouse) entwickelt eine performative und transdisziplinäre Praxis (Skulptur, Zeichnung, architektonische Projekte, Performance, Video). Seine Arbeit untersucht die verflochtenen Beziehungen zwischen Situationen, Umgebungen und Körpern sowie die daraus entstehenden sozialen, politischen und psychologischen Dimensionen. Durch aktivierbare Dispositive hinterfragt er sichtbare und unsichtbare Strukturen, die unsere Überzeugungen, Bewegungen und Verhaltensweisen prägen.
Vermittler: Jérôme Grivel
In Zusammenarbeit mit: ICOM Luxembourg
Kostenlos | Keine Einschreibung erforderlich.
Zusätzliche Information
- Allgemein Für alle

