Wie können wir mit dem, was uns heute umgibt, ins Morgen schauen? Und was erzählen uns die Überbleibsel aus der Vergangenheit im Jetzt?
Der Workshop nähert sich dem Thema „Ruine“ der Ausstellung über eine einfache druckgrafische Methode: das Knetstempeln. Herkömmliche Knete dient dabei als Druckstock, der, an dreidimensionale Formen, Strukturen und Gegenstände gepresst, immer wieder eine neue Form annimmt. Auf dem Papier entstehen Spuren des Dagewesenen. Diese werden gesampelt, kombiniert und vervielfältigt – und so entsteht spielerisch Neues.
Für den Workshop stehen Formen, Muster und Strukturen aus dem Stadtraum von Esch-sur-Alzette zur Verfügung. Hinzu kommen Materialien und Objekte aus der Ressourcerie des FerroForum, die Spuren der industriellen Vergangenheit der Region in sich tragen und ebenfalls als Ausgangspunkt für Abdrücke dienen.
Durch das Kombinieren, Überlagern und Vervielfältigen dieser unterschiedlichen Spuren entstehen neue Porträts von Esch: Bilder, in denen sich die heutige Stadt, ihre Ruinen und ihre industrielle Geschichte miteinander verbinden. Aus den Spuren des Alten entsteht so spielerisch etwas Neues.
Seit 2024 ist studio pari–pari mit seinem STADTSTEMPEL-Projekt immer wieder archivierend im öffentlichen Raum tätig. Handtellergroße Ausschnitte in Form von Knetstempel-Abdrücken wurden bereits in Warschau, Zürich, Wien und Frankfurt gesammelt.
Vom 21. bis 25. Oktober 2026 ist das Künstlerinnen-Duo aus Offenbach und Leipzig auf den Straßen von Esch-sur-Alzette unterwegs. Die beiden dürfen gerne angesprochen werden und freuen sich auch über Hinweise darauf, welche Orte oder Details unbedingt ins Archiv aufgenommen werden sollten.
Vermittler: studio pari–pari
Alter: Familienworkshop, Kinder müssen während ihrer gesamten Teilnahme am Workshop von einer erwachsenen Person begleitet werden
Kostenlos | Walk-in, keine Einschreibung erforderlich.
Zusätzliche Information
- Allgemein Für Familien







