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Urbaner und historischer Kontext

Esch-sur-Alzette - Teil der sogenannten "Terres Rouges" -, ehemals Industriestadt und zentraler Lieferant von Eisenerz, ist heute bekannt für die kulturelle Vielfalt ihrer 36.000 Einwohner aus 121 Nationen.

Die Konschthal selbst liegt zwischen den Stadtteilen "Brill" und "Grenz" und weniger als einen Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Heute ist Brill der Inbegriff eines Einwandererviertels: Mit den italienischen und portugiesischen Communitys, insbesondere aus Kap Verde, stellt die direkte Nachbarschaft eine der Achsen der Vermittlung und der Beziehungen zu verschiedenen Publikumsgruppen der neuen Institution dar. Die Überreste der Eisenindustrie in der Nähe der Konschthal und die Geschichte der Stadt bestimmen den historischen Kontext.

Im soziokulturellen und lokalen Kontext spielt die Konschthal eine wichtige Rolle für den Dialog zwischen den Generationen. So wird sie zu einem Ort des Austausches, an dem die Begegnung von Geschichte, Gegenwart und Zukunft ein Teil des Programms selbst wird.

Das Gebäude: ein ursprünglicher, einzigartiger Ort fernab des White Cubes

Das Gebäude der heutigen Konschthal Esch - Contemporary Art Space, ein ehemaliges Möbelhaus, erwarb die Stadt im Jahr 2020 und baute es entsprechend um. Die Transformation des Gebäudes wird bis Mitte 2022 andauern, während der Ausstellungsbetrieb ab Oktober diesen Jahres bereits auf Hochtouren laufen wird.Mit einer Gesamtfläche von fast 2.400 m2 auf vier Ebenen stehen der Konschthal außergewöhnliche Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Freilegung der tragenden Elemente und rohen Strukturen wie Betonplatten und Metallträger verleihen der Konschthal fernab des klassischen White Cubes ihr einzigartiges Erscheinungsbild.