2027 widmet die Konschthal Esch Julian Rosefeldt, einer der wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen bewegten Bildes, eine monografische Ausstellung. Die Schau versammelt zentrale Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers, darunter seine großen mehrkanaligen Filminstallationen. Rosefeldt hinterfragt darin die Mythen, Ideologien und Rituale, die unsere Gesellschaften prägen. In einer Zeit, in der autoritäre Diskurse und ideologische Erzählungen zurückkehren, gewinnen diese Werke eine frappierende Aktualität. Zwischen filmischer Präzision, Ironie und kritischer Tiefe regen seine Bilder dazu an, unser Verhältnis zur Welt zu hinterfragen.
Julian Rosefeldt wurde 1965 in München (Deutschland) geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Nach einem Architekturstudium in München und Barcelona etablierte er sich als eine der bedeutendsten Figuren der Bewegtbildkunst. Seine mehrkanaligen Filminstallationen von großer visueller Ambition wurden in einigen der wichtigsten Museen der Welt gezeigt, darunter Manifesto (2015) mit Cate Blanchett und Euphoria (2016–2022). Seit 2011 lehrt er an der Akademie der Bildenden Künste München.
Zusätzliche Information
- Art Kommende Ausstellung
- Künstler/in, Künstler/innen Julian Rosefeldt
- Ort All Floors
- Kurator/in, Kuratoren/innen Christian Mosar